David gegen Goliath - Die Geschichte von cuteberry

Die Idee für die App „Cuteberry“, so wie sie heute existiert, ist zu Beginn der Coronakrise entstanden. Plötzlich waren wir als Entwickler mit dem Problem konfrontiert, dass Anwesenheitslisten geführt und der Zugang zu Reitsportanlagen zeitlich limitiert werden mussten, um das Infektionsrisiko zu minimieren.

Mit Hilfe unserer App kann die Anwesenheit aller Personen auf der Reitanlage protokolliert und eingeteilt werden. Ein Schwarzes Brett bietet Reitanlagen die Möglichkeit interne Aktivitäten zu organisieren und dringende Mitteilungen zu veröffentlichen. Cuteberry stellt ebenfalls einen Reithallenbelegungsplan zur Verfügung, in den sich Pferdebesitzer mit Ihren gewünschten Belegungszeiten für die Reithalle eintragen können, damit es zu keinen Zeitüberschneidungen oder Doppelbelegungen kommt. Des Weiteren bieten wir in unserer App ein Betreuungsjournal an, um die Organisation und Dokumentation rundum das Thema Betreuung und Training der einzelnen Pferde im Stall zu ermöglichen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Besitzer krank oder in Quarantäne ist oder einfach ein paar Tage Auszeit benötigt. Eine weitere Zusatzfunktion von Cuteberry ist das Trainingstagebuch. Es hilft das Training zu optimieren und Notizen, Bilder und Trainingsvideos zu speichern und diese mit anderen Personen zu teilen. Gerade in Zeiten der Pandemie ist dies besonders wichtig, wenn der Zugang zum eigenen Trainer limitiert ist.

Ursprünglich haben wir die App für uns selbst entwickelt. Dabei war uns am Anfang gar nicht bewusst, dass andere Unternehmen in der Krise die gleiche Idee hatten. Zurzeit existieren zwei weitere Unternehmen, die sehr gut mit Kapital und kompetenten Entwicklern ausgestattet sind und die ebenfalls an dieser Idee arbeiten. Zwei Goliath’s sozusagen. Dagegen sind wir eher der Underdog – der Außenseiter. Wir verfügen nur über limitierte finanzielle und menschliche Ressourcen, um die Herausforderungen zu meistern. “Als ich zum ersten Mal die anderen Apps gesehen habe, habe ich zu meiner Arbeitskollegin gesagt: Jetzt können wir einpacken und die App gleich wieder einstampfen.” erzählt Lead Developer und Gründerin Lara Kreisz (Studentin HsKa, Studiengang Internationales Management). Die Zweifel waren aber nur von kurzer Dauer. Letztendlich haben wir natürlich doch weiter gemacht. Das positive Feedback unserer bisherigen App-Nutzer hat uns in der Entscheidung noch zusätzlich bestärkt und wir haben beschlossen uns der Herausforderung zu stellen. Der Mangel an Kapital hat uns dazu gezwungen unser Produkt schlank und agil zu entwickeln. Alle Prozesse mussten so kostenneutral wie möglich optimiert werden. Dadurch können wir heute ein solides Produkt zu einem erschwinglichen Preis anbieten. Wir sind stolz auf alle unsere Nutzer, die sich für unsere App entschieden haben. Goliath ist da, klar. Daran können wir nichts ändern. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden Goliath zu ignorieren und die Kunden mit ihren Wünschen und Bedürfnissen in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit zu stellen.

Zum Schluss möchte ich mich noch bei meinem Team, meiner Arbeitskollegin Jennifer Dohrmann und unseren tollen App-Testern Asgard Päch und Monika Hehn, ganz herzlich bedanken. Ohne euch wäre das so nicht möglich gewesen. Mein Dank geht ebenfalls an meine Professoren der Hochschule für Technik und Wirtschaft, die mit ihrer Erfahrung und dem vermittelten Wissen, einen indirekten Einfluss auf das Projekt “Startup” hatten.

Registrierung und Download der App: https://cuteberry.de