Radikal neu gedacht – Studierende entwickeln neue Geschäftsmodelle für den Finanzdienstleister Grenke AG

Märkte radikal verändern oder sogar neu erschaffen – gerade in Zeiten des digitalen Wandels müssen Unternehmen bestehende Geschäftsmodelle stets kritisch hinterfragen und innovative Ideen entwickeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Aber wie macht man das eigentlich?

Genau darum geht es in der Veranstaltung “Radikale Innovation”, organisiert vom xLab der Hochschule Karlsruhe. Zentraler Bestandteil ist die Kooperation mit einem Unternehmen, das den Studierenden ermöglicht, in einer realen Umgebung Ideen für neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Eine Win-Win-Situation, denn nicht nur die Studierenden profitieren vom hohen Praxisbezug, auch das Unternehmen erhält neue Impulse für die künftige Geschäftsentwicklung. Diesjähriger Partner: der Finanzdienstleister Grenke AG, der trotz eines erfolgreichen Geschäftsmodells offen und neugierig gegenüber neuen Ansätzen und Ideen ist.

Das notwendige theoretische Wissen erlernten die Studierenden zu Beginn des Semesters nicht etwa in Form einer klassischen Vorlesung, sondern selbstständig mittels Massive Open Online Course (MOOC). Im Anschluss ging es an die Anwendung des Erlernten. Denn gemäß des “Action Learning”-Ansatzes steht die Arbeit an einer realen Herausforderung im Fokus der Veranstaltung. In Teams erarbeiteten, validierten, optimierten und verwarfen die Studierenden Ideen, und wurden dabei von den xLab-Coaches, Masterstudierenden aus höheren Semestern und Vertretern der Grenke AG begleitet und betreut.

Vorläufiger Höhepunkt der Veranstaltung war das Transferevent Ende Januar, bei dem die Teams ihre Ergebnisse im digitalen Raum den Vertretern der Grenke AG und anderen interessierten Zuschauen innerhalb und außerhalb der Hochschule präsentierten. Nun heißt es, die Ergebnisse weiter auszuarbeiten und zu validieren. Denn was in einer Lehrveranstaltung begann, hat jetzt die Möglichkeit über die Grenzen eines Semesters hinaus zu bestehen. Und das ist tatsächlich der Fall: Vier der fünf Studierendenteams möchten ihre Ideen weiter ausarbeiten und können dabei auf die Unterstützung der Grenke AG zählen.