Radikale Innovation

Um was geht es bei Radikale Innovation?

Studierende des Technologie Entrepreneurship Masters entwickeln radikale und disruptive Innovationen anhand einer realen Unternehmensherausforderung. Dabei lernen sie die Herausforderung bestehender Unternehmen kennen, neue Ideen und Geschäftsmodelle hervorzubringen und erwerben die Kompetenz diese zu lösen. Teilnehmende Unternehmen erhalten die Möglichkeit mit studentischen Digital Natives und kreativen Köpfen völlig neue Geschäftsideen und Geschäftsmodelle experimentell zu erarbeiten.

Auszug aus dem MOOC „Managing Disruptive Change“ von Prof. Dr. Malte Brettel auf edX.org

Warum sind Radikale Innovationen so wichtig?

In Zeiten, in denen die Ungewissheit über zukünftige (wirtschaftliche) Entwicklungen dramatisch steigt, können sich nur noch wenige Unternehmen in der Sicherheit wiegen, dass ihr Geschäftsmodell mittel- bis langfristig erfolgreich ist. Diese Ungewissheit ist am derzeitigen Trend der Digitalisierung deutlich erkennbar. Geschäftsmodelle, wie beispielsweise das des analogen Bücherladens, werden durch neue, digitale Technologien „disruptiert“. Unternehmen jeglicher Größe müssen mit solchen radikalen Markt- und Technologieveränderungen umgehen können. Entsprechend ist die Fähigkeit zur Innovation wichtiger denn je, um Wettbewerbsvorteile zu erschaffen oder zu erhalten. Auf Grund radikaler Markt- und Technologieveränderungen sind inkrementelle Innovationen (Produktverbesserungen, Prozessverbesserungen) nicht unbedingt zielführen. Hier ist das frühzeitige Lernen durch Experimentieren mit neuen Geschäftsmodellen sinnvoll. 

Was wir machen

Den Studierenden wird die Wichtigkeit von Überlegungen zu radikalen Innovationen in Unternehmen vermittelt. Die Lehrveranstaltung nutzt den MOOC (Managing Disruptive Change) von Prof. Dr. Malte Brettel (RWTH Aachen) auf edX.org. Dabei werden sie durch digitale Lehrinhalte zunächst zu Innovationsexperten ausgebildet. Mit diesem Wissen werden sie mit einer realen Herausforderung eines Partnerunternehmens konfrontiert, die sie durch ergänzendes Coaching von Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Unternehmensvertretern selbstständig lösen. Dabei werden die Studierenden in die Lage des sogenannten “Intrapreneurs”, eines unternehmerisch denkenden Mitarbeiters, versetzt. Sie lernen und erleben am realen Objekt, welche Chancen und Herausforderungen durch radikale Innovationen in einem Unternehmen entstehen und wie damit umgegangen werden kann.
Weiterhin erhalten die teilnehmenden Unternehmen wichtige Unterstützung von externen „digital Natives“. Dies hilft bei der Stellung von naiven Fragen, deren Antworten im Tagesgeschäft als selbstverständlich gelten. Ein neutraler Blick auf das aktuelle Geschäftsmodell eines Unternehmens und die derzeitigen Markttrends, die für selbiges relevant sind, ist bei der Erarbeitung von radikalen Innovationen und neuen Geschäftsmodellen unersetzlich.
Als Ergebnis der Veranstaltung werden am Ende des Semesters verschiedene Konzepte radikaler Innovationen für und vor dem Partnerunternehmen präsentiert. Bisherige Erfahrungen zeigen deutliches Interesse die Konzepte zu vertiefen und umzusetzen auf Seiten der Studierenden wie auch auf Seiten der Unternehmen.

Wer kann mitmachen?

Fakultät Wirtschaftswissenschaften
-Masterstudierende: Technologie-Entrepreneurship

Das sagen die Studierenden über die Veranstaltung

Ich fand den Action-Learning Ansatz super! Theorie & Praxis miteinander zu verknüpfen bringt viele Vorteile mit sich und es macht auch mehr Spaß. [...] Gerne weiter so machen!"

Vielen Dank für die klasse Erfahrung und ein ganz großes Lob für die tolle Organisation. Radikal Innovation hat mir großen Spaß gemacht und ich freue mich schon jetzt auf die kommenden Projekte in Zusammenarbeit mit dem xLab!

WS 20/21 | 19 Studierende

Der NPS (Net Promoter Score) misst, inwiefern Konsumenten ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Marke weiterempfehlen würden. Er lässt damit eine Aussage über die Kundenzufriedenheit zu. Gemessen wird der NPS anhand einer Fragewie wahrscheinlich es auf einer Skala von 0 bis 10 ist, dass sie das Produkt/die Marke einem Freund oder einer Kolleg*in weiterempfehlen. Die Antworten auf diese Frage lassen sich in drei Gruppen einteilen: 

  • Skala 9–10Fürsprecher/Promotoren
  • Skala 7–8: Passive/Indifferente
  • Skala 0–6Kritiker/ Detraktoren  

Berechnet wird der NPS dann anhand der Formel: NPS = Promotoren (in % aller Befragten) − Detraktoren (in % aller Befragten). 

Was bedeutet das für xLab?
Für das xLab sind die Studierenden die Kunden. Denn schließlich nehmen sie an den angebotenen xLabFormaten und Veranstaltungen teil. Die Zufriedenheit der Studierenden messen wir anhand der Frage, wie wahrscheinlich es auf der Skala von 0 bis 10 ist, dass sie das besuchte Format einem Freund oder einer Kommilitonin weiterempfehlen. So berechnen wir den NPS von bspw. Radical Innovation mit 63.

Übrigens zum Vergleich: Der NPS von Apple liegt bei 47 und McDonals von -8