KiweeSolutions GmbH

Projektverantwortlicher: Benedict Kistner, Florian Weil

Emailadresse: benedict[at]kiwee.de

Website: Im Aufbau

Coach/Scrum Master: Patrick Brecht

Beschreibung

Die Vernetzung von verschiedenen Systemen ist eines der größten ungelösten Probleme in der IT. Dieses Problem wird mit der steigenden Anzahl an Anwendungen, Daten und Geräten immer größer. Kiwee bietet eine nachhaltige Software, die Geräte und Anwendungen miteinander verbindet. Über unsere Kiwee Konnektoren werden hierfür dezentralen Datensilos aufgebrochen und zentral zusammengeführt. Dadurch sorgen wir für die Verbindungen zwischen Geräten und externen Anwendungen und ermöglichen das Management und die Absicherung des Datenstroms zwischen allen Systemen im Unternehmen. Durch den intuitiven Kiwee Thing Designer kann anschließend die physische Welt eindeutig digital abgebildet werden.Mit dem Regelwerk Kiwee Node lassen sich Business UseCases schnell und gezielt umsetzen. Alternativ können vorgedachte Use Cases aus der Open Innovation Community genutzt werden. So machen wir Unternehmen zu IoT-Enablern und ermöglichen innovative Geschäftsmodelle, auf Basis von Kiwee aggregierte Daten, in globalen Märkten zu etablieren.Aktuell evaluieren wir den Einsatz der Kiwee Software für ein pay-per-use Geschäftsmodell für den Maschinenbau.

Challenges

Fakultät MMT/EIT:
  • KiweeRetrofit Paket für Maschinen.
    • Mögliche Anwendungsfälle für Maschinen Retrofitsund Definition der Kiwee Sensorpakete
 
Fakultät MMT:
  • Herausforderungen und Erfolgsfaktoren von pay-per-use für den Maschinenbau.
    • Anforderungen, Konstruktion, Qualität, Durchführung.
 
Fakultät W:
  • Kundennutzenund Preismodelle vonpay-per-use Modellen für Maschinenbau.
    • Iterative Bearbeitung des Nutzens und der Vorteile für Kunden und Hersteller.
    • Erarbeitung eines pay-per-use Preismodells
 
Fakultät AB:
  • Factory 4.0
    • Wie sehen, im Hinblick von pay-per-use Geschäftsmodellenim Maschinenbau, die Herstellungsbetriebe/ Fabriken der Zukunft aus?
    • Bauliche Herausforderungen für die einfachen Einbindung ausgeliehener Maschinen in den bestehenden Produktionsbetrieb.

Ergebnis

Im Wintersemester 2020/2021 hatten wir die Chance bei dem Startup Semester des xLab teilzunehmen. Für uns war das eine einmalige Gelegenheit jungen motivierten Studierenden Einblicke in unser Startup Alltag zu ermöglichen. Wir durften mit insgesamt fünf Studenten und Studentinnen aus verschiedenen Fakultäten, über den Verlauf eines Semesters zusammenarbeiten.

Da bisher der Fokus rein auf der Entwicklung der Software lag, steht Kiwee noch vor vielen verschiedenen Herausforderungen. Einige dieser Challenges konnten mit Hilfe der Studierenden bewältigt werden, sodass wir unserem Ziel ein Stück nähergekommen sind.

Teilnehmer von der Fakultät W haben zuerst unser Startup auf Stärken und Schwächen untersucht. Durch den neuen Blick der Studierenden außerhalb des kleinen Gründungsteams, wurden wir auf viele Schwachstellen und Risiken aufmerksam, welche wir vermutlich erst sehr viel später entdeckt hätten.

Weiterhin wurden potentielle Partner und Konkurrenten (wohlgemerkt länderübergreifen) analysiert. Mit den gewonnenen Informationen haben die Studierenden verschiedene Möglichkeiten einer Preis- und Vermarktungsstrategie ausgearbeitet.

Da wir uns bisher kaum mit diesen Herausforderungen beschäftigt hatten, konnte unser Startup sehr von den Recherchen und Handlungsempfehlungen der Studierenden profitieren.

In unserem Startup beschäftigen wir uns viel mit der Vernetzung der Produktion. Dies stellt bei neueren entwickelten Maschinen auch kaum eine Herausforderung dar. Was ist jedoch mit Maschinen, die noch manuell betrieben werden? Wie können die Daten so einer Maschine zu Kiwee gelangen, um dort verarbeitet zu werden?

Mit dieser Fragestellung haben sich die Studierenden der Fakultät IWI beschäftigt.

Das Ergebnis war ein Stückzähler, der über das Bluetooth Low Protokoll Daten an die Kiwee Software übertragen konnte. Der Stückzähler kann problemlos an jede Maschine angebracht werden. Alte Maschinen werden dadurch modernisiert.

Wir freuen uns sehr, dass wir beim Startup Semester der Hochschule Karlsruhe und dem xLab mitmachen durften und können diese Erfahrung nur an andere Startups weiterempfehlen. Die Studierenden waren sehr engagiert und haben ständig neue Impulse und Ideen eingebracht. Das war nicht nur erfrischend, sondern auch sehr gewinnbringend für unser junges Unternehmen. Wir wünschen den Teilnehmern für die Zukunft alles Gute.

Ein großer Dank auch an das xLab und unseren Coach Patrick Brecht, für die spannenden Workshops und Gastvorträge.

Bewerbung & Ansprechpartner