Rückenwind

Projektförderer

Projektstart: 01.04.2021 – Projektende: 31.03.2023
gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Im Rückenwindprojekt soll ein Plattformgeschäftsmodell entwickelt werden, das die notwendigen wirtschaftlichen Anreize schafft, um das Ersetzen alter Windenergieanlagen durch neue Windenergieanlagen in Deutschland voranzutreiben. Dieses Geschäftsmodell soll so konzipiert werden, dass gleichzeitig ein ordnungsgemäßes Recycling der alten ersetzen Anlagen sichergestellt ist.

Das Rückenwindprojekt ist wichtig, weil der Ausbau der Windenergie in Deutschland wesentlich dazu beitragen soll, dass 65%-Ziel des Ökostromanteils bis 2030 in Deutschland zu erreichen. Dazu müssen insbesondere alte Windenergieanlagen durch neue, effizientere Anlagen zu ersetzt werden. Basiert dieses Ersetzen alter Anlagen jedoch auf dem falschen Geschäftsmodell, droht der Verkauf der alter Anlagen in Schwellen- u. Entwicklungsländer. Leider werden diese alten Windenergieanlagen, nach dem Verkauf und ihrer zweiten Nutzung im Ausland, oft nicht ordnungsgemäß recycelt. Wir vom xLab wollen das mit unseren Partnern im Projekt Rückenwind verhindern. Wir möchten deshalb ein Geschäftsmodell entwickeln, dass nicht nur den Ausbau der Windenergie in Deutschland (u. weltweit) unterstützt, sondern gleichzeitig das sachgerechten Recycling der alten Anlagen sicherstellt.

Im Zuge des Rückenwindprojekts arbeitet das Team vom xLab zusammen mit der Online-Marketing-Agentur WIV GmbH (kurz WIV) und der let‘s dev GmbH & Co. KG (kurz let’s dev). Das Team vom xLab übernimmt die Geschäftsmodellentwicklung der anvisierten Plattform, während WIV mit wertvollem Branchenwissen und den notwendigen Kontakten zu Pilotkunden unterstützt. Let’s dev übernimmt die technische Entwicklung der zugrundeliegenden Plattform. Ziel ist es gemeinsam ein Plattformgeschäftsmodell zu entwickeln, das es deutschen Betreibern von Windenergieanlagen ermöglicht, ihre alten Anlagen im Ausland bspw. im pay-per-kWh-Betrieb zu betreiben. Dazu sollen mindestens fünf Gebrauchtanlagen inklusive deren pay-per-kWh-Betrieb vorzugsweise nach Osteuropa, Lateinamerika oder Afrika vermittelt werden. Durch dieses pay-per-kWh-Betreibermodell verbleiben die Anlagen zudem in deutschem Besitz. So dass sie anschließend nach deutschem Standard zu recycelt werden können.

Projektverantwortlicher