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Bis zu dem Zeitpunkt meiner Tätigkeit beim xLab hatte ich nicht viele Berührungspunkte mit den Begriffen und Konzepten wie Intrapreneurship, Entrepreneurship, unternehmerisches Denken und Handeln. Denn ich habe sowohl im Bachelor als auch im Master Technische Redaktion (offiziell Kommunikation und Medienmanagement) an der Hochschule Karlsruhe studiert – da waren diese Themen nicht unbedingt Bestandteil des Lehrplans. Zeitweise habe ich den Master Media Technology in Leiden (Niederlanden) gemacht, und habe auch sonst während meines Studiums Auslandserfahrungen in Seoul (Südkorea) und Tokio (Japan) gesammelt.

Und dennoch: Ohne mein Studium an der Hochschule Karlsruhe hätte ich wohl den Weg zum xLab gar nicht gefunden, wo ich zunächst als Hiwi angefangen habe und mittlerweile als wissenschaftliche Mitarbeiterin den Bereich Kommunikation und Marketing verantworte. Abgesehen davon kann ich in verschiedenen Themen mitwirken, Konzepte für Formate und Angebote mit entwickeln, eine aktive Gründer:innen-Community mit aufbauen, und kann dabei sehr viel von meinen Kolleg:innen lernen.

Man könnte fast schon sagen: Ich bin in die Themen Entrepreneurship und Gründen reingestolpert. Um herauszufinden, ob ich selbst ein Entrepreneur und Gründer bin, habe ich mich in meiner Bachelorthesis mit einer eigenen Gründungsidee beschäftigt. Die Idee hatte Erfolg, schlug ein und plötzlich hatte ich eigene Kund:innen. Seitdem hält meine Begeisterung fürs Gründen und Start-ups an, und mittlerweile habe ich auch ein eigenes: FIAMI. Mit FIAMI wollen meine Mitgründer:innen und ich digitale Möglichkeiten nutzen, um Hebammen und Schwangere für die Betreuung vor und nach der Geburt zusammenzubringen.

Im xLab arbeite ich an unserem Projekt Rückenwind (https://xlab.center/rueckenwind/), in dem wir gemeinsam mit zwei Kooperationspartnern aus der Wirtschaft ein Plattformgeschäftsmodell entwickeln. Betreiber:innen von Windkraftanlagen in Deutschland sollen über die Plattform ihre Anlagen ins Ausland exportieren und dort weiter betreiben können. Die Besonderheit liegt darin, dass wir ein Alternativangebot schaffen möchten, um den Verkauf älterer Windkraftanlagen zu umgehen und deren ordnungsgerechtes Recycling sicherzustellen.

Ich habe den Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen in Karlsruhe an der dualen Hochschule studiert. Mir war früh der direkte Bezug der Praxis im Studium wichtig, und so konnte ich das Studium für wertvolle Berufs- und Auslandserfahrungen nutzen. Schon in den ersten Semestern zeigte sich mein Interesse für Projektmanagement. Ich fand es sehr abwechslungsreich und interessant, teilweise sogar internationale Teams zu steuern und sie zu der gemeinsamen Erreichung des Ziels zu führen. Diese Fähigkeit habe ich bei SAP in Berlin weiter ausgebaut und im Bereich der Innovationsstrategie und Industrie 4.0 eingesetzt. Besonders spannend waren Workshops mit mittelständischen Unternehmen, um herauszufinden, wie deren Entwicklung in Richtung Innovation und Industrie 4.0 aussehen könnte.

Das Masterstudium Technologie-Entrepreneurship bot mir die Gelegenheit, meine Gründungskompetenz zu entwickeln, und schließlich auch die Chance, eine eigene Gründungsidee, umzusetzen: Mit FIAMI wollen meine Mitgründer und ich digitale Möglichkeiten nutzen, um Hebammen und Schwangere für die Betreuung vor und nach der Geburt zusammenzubringen. Dafür haben wir ein großes Netzwerk in Karlsruhe aufgebaut und konnten beim GROW Gründerwettbewerb der Pioniergarage den 3. Platz erreichen.

Ich unterstütze das xLab in der Lehre im Bereich Innovation Coaching und Social Entrepreneurship. Unser Ziel ist es, dass wir andere und uns selbst befähigen, die Innovationen in dem kontinuierlichen Wandel ideal mitzugestalten.

In Konstanz am Bodensee betrat ich die Wirtschaftswelt und studierte im Bachelor Wirtschaftswissenschaften. Die sehr breite und hochwertige Basis schätze ich, weil ich so Zusammenhänge und verschiedene Disziplinen der Wirtschaft verstehe. Dabei vergleiche ich die Wirtschaft gerne mit einem Garten: Es geht um Wachstum, Veränderung, Saat, Ernte und Arbeit, um am Ende Wert zu schaffen und die Früchte genießen zu können. Vielleicht liegt der Vergleich mir nahe, weil ich auf dem Land in der Nähe von Köln aufgewachsen bin. Aber eher, weil ich denke, dass er unsere schöpferische Rolle betont, wenn es darum geht, Potenziale zu fördern, anzupacken und zu gründen.  

Ich lernte nach einem theoretisch und mathematisch starken Bachelor in einem Auslandssemester in Tel Aviv die Welt der Innovationen und Start-ups kennen und lieben. Ich fügte damals ein Praxissemester an und arbeitete im Bereich Business Innovation bei einem großen Corporate. Dort habe ich z. B. die „Startup Autobahn“ mit aufgebaut. Ein Venture Client, der Unternehmen (u. a. Daimler, Porsche, HPE/DXC) hilft, sich mit Start-ups zu verbinden. Start-ups aus aller Welt nehmen mittlerweile teil.  

Auf den Master in Technologie-Entrepreneurship wurde ich durch die Vertiefung „Corporate Entrepreneurship“ aufmerksam. Hier habe ich den Platz gefunden, wo mir Wirtschaft nicht nur in Modellen begegnet, sondern ich sie auch formen kann. Mittlerweile bin ich selbst Mitgründer des Start-ups joeybag, das die Umweltverschmutzung durch Plastikmüll bekämpft, und habe als Innovation Coach Erfahrung.

Bereits während meines Studiums des Wirtschaftsingenieuerwesen an der Hochschule Karlsruhe begeisterte ich mich für die Arbeitsweise nach Design Thinking und den methodischen Ansätzen, um die Kreativität in Teams zu fördern und gemeinsam neue Produkte und Geschäftsmodelle zu erarbeiten. Vor allem das aktive Lernen an realen Aufgabenstellungen mit vielen verschiedenen Menschen überzeugt und bestärkt mich darin, dass das der richtige Weg für eine erfolgreiche Ausbildung ist. Daher habe ich mich dafür entschieden, meine Forschung als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Karlsruhe auf Innovationsprozesse und -methoden sowie auf dem “Action Learning” basierte Ausbildungskonzepte zu fokussieren.

Als kooperativer Doktorand am IPEK – Institut für Produktentwicklung am KIT arbeite ich in der Forschungsgruppe Entwicklungsmethodik und –management. Im Rahmen meiner Promotion erforsche ich dabei ein Konzept des Innovation Coaching für die prozessorientierte Unterstützung von Menschen in agilen Innovationsprojekten. Dabei setze ich meine praktische Erfahrung aus vielen Innovationsprojekten, mein Methodenwissen und meine Leidenschaft ein, um Menschen zu befähigen, erfolgreich zusammenzuarbeiten und innovativ zu sein.

2016 schloss ich mein Masterstudium zum Wirtschaftsingenieur an der Hochschule Karlsruhe ab. Bereits während meines Studiums kam ich mit Prof. Carsten Hahn in Kontakt, da ich eine seiner ersten Vorlesungen (ProVIL in Zusammenarbeit mit dem KIT und der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG) besuchte. In meiner Masterarbeit fokussierte ich mich auf die Geschäftsmodellinnovation im Mittelstand und deren Herausforderungen im digitalen Wandel. Seit 2017 arbeite ich im xLab, was gleichzeitig die Forschungsumgebung und den Grundstein für meine Dissertation darstellt: Ich entwickle ein Innovationsmodell für den Mittelstand in Bezug auf radikale Innovationen, um bestehende Geschäftsmodelle zu überdenken und neue Wege aufzuzeigen. Gemeinsam mit Carsten Hahn entwickelte ich das Konzept für die Lehrveranstaltung Radikale Innovation im Masterstudiengang Technologie-Entrepreneurship an der Hochschule Karlsruhe. 

Wenn ich nicht im xLab bin, arbeite ich für mein Familienunternehmen oder in dem von mir mitgegründeten gemeinnützigen Verein World’s Education, der sich um Bildungsprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern kümmert.

Als Wirtschaftsingenieur mit der Spezialisierung Einkauf und Vertrieb wurde ich durch die Hochschule Karlsruhe sowohl im Bachelor als auch im Master interdisziplinär mit einem sehr guten technischen und betriebswirtschaftlichen Verständnis ausgebildet. Ich absolvierte während meines Studiums mehrmonatige Praktika bei Großkonzernen wie Porsche und bei mittelständischen Unternehmen wie DEOS in Melbourne, nahm an einer Summer School in Argentinien teil und machte ein Auslandssemester in Mexiko. 

Neben meiner Leidenschaft für den Vertrieb ist auch meine Faszination für die Wissenschaft und das Thema Entrepreneurship sehr groß. Besonders die Entwicklung von Plattformgeschäftsmodellen (z. B. Uber und AirBnB), die Märkte disruptiv verändern, veranlassten mich dazu, dass auch ich als Entrepreneur in diesem Bereich aktiv werde und eine eigene Plattform gründe. Im Rahmen meiner Bachelor- und Masterarbeit beschäftigte ich mich mit der Validierung von Gründungspotentialen im Bereich der Plattformökonomie mithilfe von Smart Business Experiments. Diese Forschungsergebnisse bilden die Basis für meine aktuellen Forschungstätigkeiten im xLab, im Bereich der skalierbaren Gründungen von Plattformgeschäftsmodellen. Und was mich bei meiner Tätigkeit im xLab besonders begeistert? Die Kombination aus Theorie und Praxis: Aktuell verzahne ich als Dozent und akademischer Mitarbeiter im xLab Lehrveranstaltungen mit realen Problemstellungen von kleinen sowie mittelständischen Unternehmen.

Ich bin seit fast 20 Jahren bei der SAP tätig. Nach meinem Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Mannheim und meiner Promotion im Bereich Marketing begann ich meine Karriere als Vorstandsassistent der SAP. Zum heutigen Tage habe ich die Position des Director für Forschung und Innovation im Bereich New Ventures and Technology inne. Im Jahre 2015 wurde ich zum Professor für Innovation und Entrepreneurship im Rahmen einer sogenannten Splitting-Professur an der Hochschule Karlsruhe berufen, die durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg initiiert wurde. Zudem bin ich als Gastdozent an der Sloan School of Management des renommierten Massachusetts Institute of Technology tätig. In meiner akademischen Tätigkeit konzentriere ich mich auf Innovationskonzepte für Start-ups und den Mittelstand sowie das länderübergreifende Konzept Transnational Entrepreneurship. Als akademischer Leiter stehe ich dem xLab vor. Des Weiteren bin ich Leiter und Gründer des Steinbeis-Transferzentrums für Innovation, Engineering und Entrepreneurship (i2e).

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© 2021 Innovate e.V. [x]Lab der Hochschule Karlsruhe
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